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Zum Angelrodaer Schloss ist u.a. folgendes
bekannt.
Oberst Burkhard Hieronymus Russwurm erwarb 1591 das Gut Angelroda und
ließ zwischen 1614 und 1618 das Schloss errichten. Da er
keine
eigenen Erben hatte, ging das Gut zurück an die Grafen von
Schwarzburg (Günther von Schwarzburg).
Im Jahr 1651 erwarb Regina Elisabeth von Witzleben das Gut für
ihre Söhne Job Wilhelm, Friedeman Melchior und Hans Hartman.
Nach
dem Tod von Job Wilhelm von Witzleben wurde sein Sohn Johann Georg
neuer Herr in Angelroda.
Leider wurde das Schloss im Jahre1947 abgerissen, und nur noch das
Wirtschaftsgebäude (heutiges Gemeindehaus) und ein Park
erinnern
noch daran.
An den "Zitronenhändler" - einen weit über
Angelrodaer
Grenzen hinaus bekannten Händler, dessen Spuren bis nach
Amsterdam
reichen, erinnert ein 1998 wieder aufgestellter Grabstein.
Ebenfalls in diesem Jahr - anläßlich der
1050-Jahr-Feier -
wurde eine Heimatstube im Gemeindehaus eröffnet, die die
Geschichte des Ortes und der Region anschaulich darstellt.
Sehenswert im Ort ist auch ein Viadukt der Bahnlinie Arnstadt -
Ilmenau, das in denJahren 1878 bis 1879 errichtet wurde.
Ausführliche aktuelle Informationen über den
Ort und seine Geschichte finden Sie auf den Seiten des 2003
gegründeten "Heimatverein Angelroda e.V."..
Durch Angelroda führt nicht nur der Gera-Radwanderweg,
es ist auch Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen in die
waldreiche Umgebung. Erwähnenswert sind vor allem die
"Kammerlöcher", - mystische Karstgebilde, in denen schon
sagenhafte Zwerge ihren Schabernack getrieben haben sollen.
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