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Martinrodas Wahrzeichen ist der Veronikaberg.
Malerisch
gruppieren sich die Häuser und die kleine Kirche der Gemeinde
mit
ihren 881 (Stand:31.12.
2007) Einwohnern zu
seinen Füßen. Die
erste Ansiedlung geht in das 12. Jh. zurück, entlang der alten
Handelsstraße Leipzig - Nürnberg, der heutigen B4.
Martinroda wurde abwechselnd von dem Hennebergischen Geschlecht und dem
der von Witzleben beherrscht.
Als im 17. Jh. die Glas- und Porzellanfabrikation des oberen Ilmtals
einen Aufschwung nahm, wurde auch die Gemeinde Martinroda davon
geprägt. So beschäftigten sich viele Bürger
mit dem
Verkauf großer Mengen feinen Quarzsandes und Tones, die durch
den
unterirdischen Abbau aus Buntsandstein gewonnen wurden. Es entstanden
im Ort Porzellanmanufakturen und Glasbläserstuben, die zu
Beginn
des 20. Jh. ihre Blütezeit erlebten. Die Zeiten zentraler
Planwirtschaft haben diese Erwerbszweige meistens nicht
überstanden.
Martinroda ist ein beliebtes Wanderziel, es liegt am
Thüringenweg
und sein Wahrzeichen ist der Veronikaberg mit seinem berühmten
Eibenbestand und einer Vielzahl von herrlichen Orchideen.
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