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Energie, die vom Himmel kommt

Vorbei sind die Zeiten, in denen Umweltbewußtsein mit hohen Baukosten oder Einschrän- kungen beim Lebensstandard verbunden
waren. Besonders im Sommer, aber auch zur kalten Jahreszeit lassen sich mit Photovoltaik-Systemen die wertvollen Energieressourcen, wie z.B. Erdöl und Erdgas, schonen. Was anderseits auch zu einer Entlastung der Umwelt beiträgt, da der Ausstoß an Kohlendioxid vermindert wird. 

Ob bei Neubauvorhaben oder Renovierungsmaßnahmen, lassen sich die von der Wirtschaft entwickelten Photovoltaik-Systeme ohne
großen Installationsaufwand in die Dachfläche integrieren. Besonders bedeutsam ist hierbei, daß die Kreditanstalt für Wiederaufbau die Nutzung der Sonnenenergie mit zinsverbilligten Krediten unterstützt. Zur weiteren Senkung der Investitions- kosten tragen auch die Fördermittel von Ländern und vielen Kommunen bei. Bauherrn können zusätzlich nach dem Einbau der Anlagen sparen: 99 Pfennige je eingespeiste Kilowatt- stunde erhalten die Hausbesitzer von ihrem Energieversorger. Dies entspricht bei einer Zwei-Kilowatt-Anlage etwa 1 600 DM pro Jahr und das über 20 Jahre hinweg. 

Neben den finanziellen Aspekten leisten Solar-Systeme einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt, denn sie sind: 
Emissionsfrei, unbegrenzt, gefahrenlos, geräuschlos und ohne Altlasten.

Die von der Wirtschaft entwickelten Photovoltaik-Systeme, z.B. PV 700 und PV 1800 von Braas und Ruppkeramik, sorgen in Verbindung mit den dazugehörenden Dachziegeln dieser Firmen für eine ästhetische Dachfläche. Dabei ist zu beachten, daß die Anlage 
       - PV 700 in die Dachfläche integriert wird. 
       - PV 1800 sich besonders für eine nachträgliche Aufdachmontage eignet. 

Beide Systeme wandeln Sonnenenergie direkt in Strom um, der in das Netz des Energiever- sorgers eingespeist wird. Außerdem sind beide Anlagen dauerhaft witterungsbeständig und über einfache Steckverbindung beliebig erweiterbar.

Dr. B. Knabe; Geraberg