| Nachhaltigkeit
und Mobilität
Der Personen- und Güterverkehr
in Deutschland wird auch in Zukunft stark ansteigen. Steigender Personenverkehr
ist nicht automatisch mit einer zunehmenden Mobilität des Menschen
verbunden. Gleichfalls bedeutet steigender Güterverkehr nicht automatisch
eine bessere Versorgung.
Die Anforderungen an die
Mobilität in Deutschland müssen so erfüllt werden, dass
sie mit den Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung übereinstimmen.
Dies ist dann gegeben, wenn die Vorgaben zum Schutze des Klimas,
vor Lärm sowie der Na-tur und der Landschaft eingehalten werden.
Dies betrifft gleichfalls die Einhaltung der Kriterien zur Reinhaltung
der Luft, zur Schonung der Ressourcen und zur Qualität des Wohnumfeldes.
Bedeutsam für eine
Mobilität im Sinne der Nachhaltigkeit ist dabei unter anderem die
Reduzierung des vom Verkehr verursachten Klimagases Kohlendioxid. Erste
Maß-nahmen sind bereits erfolgt, wie z.B. durch Verbesserungen bei
Antrieben und Fahr-zeugtechnik sowie durch Reduzierungen der Masse infolge
des Einsatzes neuer Mate-rialien. Dies führte zur erstmaligen Senkung
des Ausstoßes an Kohlendioxid im Jahre 2000 um 1,9 %, was sich im
Jahre 2001 fortsetzte.
Bei den anderen vom Verkehr
verursachten Schadstoffen wie Stickoxide und den krebserregenden Stoffen
Dieselruß und Benzol gab es trotz steigender KFZ-Zulas-sungen bereits
deutliche Reduzierungen.
Auch bei der Lärmbelastung
müssen geeignete Maßnahmen vor allem in Wohngebie-ten im Interesse
der Gesundheit der Menschen ergriffen werden. Dazu gehört die Ein-haltung
der von Weltgesundheitsorganisation vorgeschlagen Lärmpegel von 55
Dezibel am Tage und 45 Dezibel in der Nacht.
All die genannten Maßnahmen
werden mit dazu führen, dass Mobilität und Nachhaltig-keit sich
nicht ausschließen.
Dr. B. Knabe, Geraberg
Quelle: Umwelt Bundes Amt; “Nachhaltige
Entwicklung in Deutschland“
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