HOME
Angelroda
Elgersburg
Geraberg
Martinroda
Neusiß
INFOLINK
Ökologie und Ökonomie im Einklang?

Nachhaltige Entwicklung bedeutet, dass sich unser Leben und Wirtschaften im Rahmen der Belastungsfähigkeit des Naturhaushaltes entwickelt. Dazu hat die Enquete-Kommis- sion des 13. Bundestages „Schutz des Menschen und der Umwelt“ 4 Grundregeln for-muliert:
- Die Nutzung von Rohstoffen und Energie (Ressourcen) darf auf Dauer nur so hoch sein, wie sich diese Ressourcen wieder erneuern oder durch andere er-setzen lassen.
- Die Freisetzung von Stoffen darf auf Dauer nicht größer sein als die Belast-barkeit von Natur und Umwelt.
- Gefahren und unvertretbare Risiken für den Menschen und die Umwelt durch Umweltbelastungen sind zu vermeiden.
- Das Zeitmaß der vom Menschen verursachten Eingriffe in die Umwelt muss in einem ausgewogenen Verhältnis zu der Zeit stehen, die Umwelt selbst zu ih-rer Erholung benötigt. 
Insgesamt muss es also darum gehen, unser Leben so zu gestalten, dass wir verant-wortlich mit dem Verbrauch an Rohstoffen und Energie umgehen. Der Übergang zu ei-ner dauerhaft umweltgerechten Entwicklung hängt davon ab, ob es gelingt ökologi-sche, ökonomische und sozialpolitische Ziele erfolgreich zu verbinden. Denn es kann nicht unser ausschließliches Ziel sein, Umweltbelastungen zu verringern. Zugleich muss es gelingen, Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern sowie neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Ein komplizierter Vorgang, solange es nicht gelingt, Wirtschaftswachstum und Um-weltbelastungen zu entkoppeln.
· In der Vergangenheit war der rauchende Schornstein das Symbol für Wachstum und Wohlstand aber auch für steigende Umweltbelastung.
· Gegenwärtig prägen stillgelegte Industrieanlagen und Arbeitslosigkeit das Bild vie-ler Regionen in Deutschland.
· In der Zukunft müssen Wohlstand, Arbeitsplätze und Umweltschutz das Bild unser Industriegesellschaft bestimmen. 

Dr. B. Knabe, Geraberg     Quelle: Umwelt Bundes Amt; “Nachhaltige Entwicklung in Deutschland“