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Nachhaltige Energienutzung und Klimaschutz

Unser Energieverbrauch und die damit verbundenen Umweltbelastungen, wie z.B. durch den erhöhten Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid, sind zu hoch. Die Energie-versorgung in Deutschland beruht leider nach wie vor ganz überwiegend auf endlichen fossilen Energieträgern. Die bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl oder Erdgas entste-henden Treibhausgase wie Kohlendioxid verursachen Änderungen des Klimasystems der Erde. Ohne einen wirksamen Klimaschutz wird noch im Verlauf dieses Jahrhunderts ein mittlerer globaler Temperaturanstieg zwischen 1,4 K und 5,8 K befürchtet. Dies würde zu einer Anhebung des Meeresspiegels und zu einer Verschiebung der Kli-mazonen mit gravierenden Auswirkungen, wie z.B. Völkerwanderungen, führen.
Um das zu vermeiden, ist eine nachhaltige Energienutzung erforderlich. D.h. konkret sparsame und rationelle Nutzung der Energie, womit langfristig eine Sicherheit der E-nergieversorgung gewährleistet wird. So hilft eine nachhaltige Energieversorgung unter anderem auch der heimischen Wirtschaft, denn es entstehen Nachfrage-, Wachs-tums- und Beschäftigungswirkungen, da importierte fossile Energieträger durch inländi-sche Produkte wie z.B. Windkraftanlagen ersetzt werden.  Außerdem lassen sich durch Maßnahmen zur Energieeinsparung und rationellen Energieverwendung beträchtliche Kosteneinsparungen erwirtschaften.
Eine am Leitbild der Nachhaltigkeit orientierte Energiepolitik kann damit in dreifacher Weise Nutzen stiften, indem sie
· zum Klimaschutz, zur Vermeidung anderer energiebdingter Umweltbelastungen und zur Ressourcenschonung
· zur Kostensenkung und zur Stärkung des wirtschaftlichen Wachstums und
· zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen.

Dr. B. Knabe, Geraberg     Quelle: Umwelt Bundes Amt; “Nachhaltige Entwicklung in Deutschland“