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Klimawandel und anthropogener Treibhauseffekt

Im Gegensatz zu den positiven Wirkungen des natürlichen Treibhauseffektes für das menschliche Leben steht der anthropogene, d.h. der vom Menschen verursachte, Treibhauseffekt mit seinen negativen Auswirkungen für Mensch und Natur gegenüber. Dieser Effekt basiert auf der Tatsache, dass die in der Atmosphäre vorhandenen Treibhausgase einen Teil der von der Erde abgestrahlten Wärme absorbieren und sie wie ein Dach des Treibhauses zurück zur Erde senden. Ursache ist, dass das Licht kurzwellig ist, die Wärmestrahlen dagegen langwellig. Dies hat dazu geführt, dass die Temperatur weltweit in den letzten 100 Jahren um 0,7 Kelvin angestiegen ist, und damit trägt der Temperaturanstieg entscheidend zum Klimawandel bei. Dieser Klimawandel, dessen schreckliche Auswirkungen wir täglich im Fernsehen sehen, hat auch zu Auswirkungen in unserer Region geführt. Nach dem Jahrhunderthochwasser des letzten Jahres leiden wir z.Z. unter einer extremen Trockenheit und einer Hitzewelle.
Unabhängig davon, ob der Mensch gerade mit seinem Auto zur Arbeit fährt oder in den Urlaub fliegt, ein heißes Bad nimmt bzw. in der Dritten Welt sich gerade in seinem Brennholzofen einen Hirsefladen backt; jedesmal wird dabei Kohlendioxid freigesetzt. Vor allem der Verbrauch fossiler Brennstoffe ist weltweit angestiegen und wird in den nächsten Jahren bedingt durch den Überlebenskampf  der Menschen in der Dritten Welt stark zunehmen.
Die Menschheit hat begonnen die Zusammensetzung der Lufthülle zu ändern, was entscheidend durch angesprochenen anthropogenen Treibhauseffekt verursacht wird, wobei vor allem die Energiewirtschaft mit ihren Luftverschmutzungen durch Kohlendioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und Methan dazu beiträgt.
 
 

Das 3. Integrierte Projekt

Der Arbeitskreis Lokale Agenda 21 der Verwaltungsgemeinschaft beabsichtigt im kommenden Jahr wieder ein 
Integriertes Projekt „Wissenschaft im Dienste der Nachhaltigkeit“ 
gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Landschaftsarchitektur unter Mitwirkung von Bürgern unserer VG durchzuführen. 
Damit dieses Projekt inhaltlich gut vorbereitet werden kann, ist es auch erforderlich, dass wir dem Fachbereich qualitativ hochwertige Themen anbieten. Aus diesem Grunde bitten wir Sie,  geeignete Themenvorschläge unter Nennung 3. Integrierte Projekt bis 30. September 
schriftlich in der VG bzw. in der Frauengruppe abzugeben  oder
telefonisch unter 79430 bzw. 79 6403 sowie 790316 (ab 17, 00 Uhr).
Die Gründe ein 3. Integriertes Projekt in Angriff zu nehmen sind einerseits die sehr guten bis ausgezeichneten praktikable Lösungen, die durch die Studenten des Fachbereiches Landschaftsarchitektur im Rahmen der beiden bisherigen Integrierten Projekte erzielt wurden. So bearbeiteten im 
 1. Integrierten Projekt 113 Studenten 32 Themen    und
 2. Integrierten Projekt 59 Studenten 14 Themen. 
Anderseits wollen wir mit ihrer Unterstützung Lösungen zu landschaftlichen Problemen in unserer VG erarbeiten, wodurch eine Verbesserung der Umwelt und damit der Lebensqualität erzielt werden.