| Sauberer Diesel
Einer der Preisträger
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ist im Jahre 2003 der inhaber der sauerländischen
Firma HJS aus Menden
Hermann-Josef Schulte.
Den Preis erhält Schulte
für seinen Partikelfilter, der die Jahren als gesundheitsschädlich
er-kannten Ruß-Emissionen auf Null reduziert.
Seit 1992 steht der Diesel
im Zentrum seiner Bemühungen. So wurden bereits 1995 Busse mit Keramik-Rußfiltern
ausgerüstet. Die machten aber zu viele Probleme sagt Schulte, deshalb
konzentrierte er sich ein Filtersystem auf Metallbasis, welches bis zu
250 000 km wartungsfrei ist.
Durch saubere Verbrennungen
ist der Rußausstoß der Dieselmotoren in den letzten 10 Jahren
zwar drastisch verringert worden, aber die Partikel
Das Preisgeld in Höhe
von 250 000 EURO will er in weitere Entwicklungen investtieren, wie z.B.
in die Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes. Wenn dies gelingt, dann
ist nach Ansicht Schultes der Diesel genauso sauber wie ein moderner Benziner,
wobei bereits jetzt die Kohlendioxid-Belastung geringer ist als beim Otto-Motor.
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