| Geizen beim Heizen
Die letzten Tage und Nächte
waren oft sehr kalt. Dies bedeutet Hochbetrieb für die Heizung, jedoch
kann man mit einigen einfachen Maßnahmen viel Energie sparen, ohne
gleich frieren zu müssen. Da lacht nicht nur der Geldbeutel, sondern
vor allem die Umwelt:
· Räume nicht
überheizen, d.h.
o im Bad sollte es mit 22
°C am wärmstens sein.
o in Wohn- und Arbeitsräumen
sind 20 - 21 °C völlig ausreichend. Diese Temperatur sollte auch
für das Kinderzimmer angestrebt werden.
o im Schlafzimmer und in
der Küche sollte die Temperatur 16 - 18 °C nicht übersteigen.
· Die ideale Boilertemperatur
liegt zwischen 45 - 55 °C. Bei höheren Temperaturen geht zuviel
Wärme über die Wasserleitungen verloren.
· Werden die Heizkörper
nicht richtig warm und es gluckert in der Heizung; dann muß sie entlüftet
werden.
· Heizkörper
ohne automatische Nachtabsenkung sollten etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen
zurückgestellt werden.
· Vor Urlaubsantritt
im Winter die Heizung niemals ganz abschalten, denn
o es besteht die Gefahr,
daß die Heizung einfriert.
o für ein Wiederaufheizen
der Räume wird mehr Energie benötigt als für ein leichtes
Weiterheizen.
· Die optimale Luftfeuchtigkeit
sollte etwa 50 Prozent betragen, denn zu trockene Heizungsluft kann die
Schleimhäute austrocknen, wodurch Krankheitskeime leichtes Spiel haben.
· Im Winter gilt:
Kurz und kräftig Stoßlüften, dazu die Fenster bei ausgedrehter
Heizung
ca. 3 - 5 Minuten ganz weit
öffnen. Dies sollte 5 bis 6mal am Tage durchgeführt werden. Im
Gegensatz zum Dauerlüften mittels gekippten Fenster wird ein Auskühlen
der Wohnung vermieden.
· Zu hohe Raumtemperaturen
kosten nicht nur unnötig Geld und Energie, sondern sie sind auch ungesund
und steigern die Gefahr von von Erkältungskrankheiten.
· Jedes Grad Raumtemperatur
weniger spart ca. 6 % Heizkosten.
Dr. B. Knabe
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