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| Die unbequeme Wahrheit, Teil 4 Wer jetzt noch nicht wach ist, der muss sich fragen, was denn eigentlich noch passieren muss, damit man den Ernst der Lage erkennt sagte der Ex-Chef des UNO-Umweltprogramms und ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer. Der Erde droht in diesem Jahrhundert eine beispielslose Erwärmung mit einer Zunahme von Dürren und Hitzewellen, gewaltigeren Stürmen und einem kräftigen Anstieg des Meeresspiegels. Konkrete Details dazu wurden in den Teilen 1, 2 und 3 dargelegt, die auf Aussagen des amerikanischen Dokumentarfilmes „An inconvenient Truth“ und des Weltklimaberichtes der UNO vom 2. Februar 2007 sowie von Klimaexperten beruhen. Das Aufzeigen reicht nicht aus, sondern es sind erforderliche Maßnahmen von Politik und Wirtschaft dagegen einzufordern einschließlich der Möglichkeiten, die jeder Mensch hat. Aus diesem Grunde ist es völlig unverständlich, wenn ein US-Institut im Verbund mit der Ölindustrie kritische Studien gegen den Weltklimabericht finanziell unterstützen will. Kritisch sind auch solche Aussagen zu hinterfragen bzgl. der beiden Länder mit dem größten Kohlendioxidausstoß – USA mit 20 % und China mit 15 %. Hierbei wird nicht beachtet, dass in China fast 20% der Erdbevölkerung leben in der USA nur 4,5%. Dagegen in die richtige Richtung zielen solche Vorschläge, wie die - des französischen Präsidenten Chirac, der eine UN-Umweltorganisation ähnlich der Weltgesundheitsorganisation fordert. - des Direktors des UN-Umweltprogramms Steiner der einen Weltklimagipfel der Staats- und Regierungschef von Industrie- und Schwellenländern vorschlug. sowie konkrete Maßnahmen im Ilm-Kreis, wie z.B. - die Durchführung der Woche der erneuerbaren Energien durch den Energie- und Umweltverein Ilmenau im Zusammenwirken mit weiteren Einrichtungen, Vereinen und Personen bei der durch Vorträge und Besichtigungen einschließlich Erfahrungsaustausch die Vorteile erneuerbarer Energien dokumentiert werden. - Die stetig wachsende Anzahl von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien durch private Haushalte und Gewerke, unter anderem durch - das Biomasseheizkraftwerk in Ilmenau, - die Produzenten von Solar- und Photovoltaikmodulen im Ilm-Kreis, - das erste solarbeheizte Freibad des Ilm-Kreises in Geraberg, - die Biomasse(Holz)heizung der Fam. Langbein in Geraberg, - die Photovoltaikanlage der Fam. Koch in Geraberg, - dass Heizungsbauer Günter Erhard nicht nur verschiedene Anlagen erneuerbarer Energien installiert, sondern selbst neben einer Wärmepumpe noch eine Solar- und Photovoltaikanlage privat nutzt, dokumentieren die Bedeutung dieser Energie. Dr. B. Knabe Geratal-Anzeiger 6/07 |
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