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| Die unbequeme Wahrheit, Teil 7 Die Deutschen nutzen für Autos immer mehr Biokraftstoffe und setzen auch für Strom und Heizung vermehrt erneuerbare Energien ein. Über alle drei Bereiche hinweg kam es 2006 zu einem Produktionswachstum von 15,2 % gegenüber 2005, wie der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) unlängst mitteilte. Dabei wuchs die Windenergieerzeugung um 10 %, während auf niedrigem Niveau die Solarenergie mit plus 30 % am stärksten zulegte, gefolgt von plus 20 % bei der Bioenergie. Trotz dieser positiven Aussage ist ein Wärmegesetz erforderlich, um neben der Bioenergie auch für die Solar- und Geothermie einen ähnlichen Schub zu erhalten. Nirgendwo sonst lässt sich der Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid so billig und schnell senken wie im Wärmebereich. Dies und der Verzicht auf einen Abbruch der Förderung von Wind- und Wasserkraft für die Stromproduktion müssten mit dem letzten Teil des nationalen Energiegipfels in diesem Monat angestrebt werden. Dies wäre eine Voraussetzung, dass das Ziel der Bundesregierung, einen Ausbau der erneuerbaren Energien beim Strom von 20 auf sogar 35 % zu steigern, möglich wird. Ziel bleibt, unabhängiger von fossilen Brennstoffen wie Öl und Benzin sowie von Erdöl- und Erdgaseinfuhren zu werden und zügig Atomstrom zu ersetzen, sagte der BEE-Präsident Lackmann. Zugleich forderte er die Bundesregierung zu einer aktiven Förderung erneuerbaren Energien auf, deren Kostenschere zu den fossilen weiter schließen werde. Dies sei für die Klimaschutzziele wirkungsvoller als der Emissionshandel mit Kohlendioxidzertifikaten. B. Knabe Geratal-Anzeiger 11/07
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