„Windfarben“
von
Diana Trojca
Acryl, Aquarelle, Zeichnungen, Lyrik
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Das
Denken in Bildern ist ein Moment der inneren Meditation für mich
und es ist so wertvoll ein Zeichen zu finden, wo immer auch im Sand, im
Meer, stets ist ein Wunder der Schöpfung. Seit dem Studium
entstanden ganz unweigerlich Studien, Skizzen und Bilder. Der
Schwerpunkt der Arbeit liegt im Aquarell und in der kombinierten
Technik, hier können unzählige Spannungen, Kontraste oder
Schwerpunkte gesetzt werden. Mit meinen Bildern versuche ich,
Grenzwerte in mir neu zu bestimmen, Träume und Ängste in
gleicher Weise zu bezwingen, wenn die Wucht der Farbe auf dem Malgrund
selbst Motive und Farbräume erzeugt. Malen ist eine Art der
Selbstfindung. Farben sind Spiegelbilder meiner Seele, in der Tiefe
ankern sie. Der Wind, ob an den Küsten Italiens oder an der
Küste von Hiddensee, dem Darss, er der stete Begleiter ist, gibt
dem Bild Leben, er haucht Stimmungen ein.
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Lyrikimpressionen
Dahin gleiten.
Leichte Wellen umspülen mich,
weit vom Sand der Düne des Verlangens.
Ein Wellentanzglanzbild-
Es hebt und senkt sich-
Heiter und kraftvoll.
Schroff umzüngeln die Felsen das Eiland in mir,
der Tau küsst die Seele,
erweckt sie stets neu.
Dahingleiten
im Blau-Weiß-Gelb.
Über das Meer zu dir.
Ein Zischeln im Gras,
unter dem Blütenbett tummelt es tausendfach.
Über den Sonnenfarben steigt der Wind hinauf.
Leicht bewegt er sich
In Blüten, im Meer
Hier neigt er Köpfe zur Sonne.
Und immer wieder hörst du das Zischeln des Windes.
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